Grüner Stahl benötigt gemeinsame Regeln
Die Entwicklung klimaneutraler Wertschöpfungsketten im Stahlsektor hängt nicht mehr aus-schließlich von der Einführung neuer Produktionsprozesse ab.

Die Entwicklung klimaneutraler Wertschöpfungsketten im Stahlsektor hängt nicht mehr aus-schließlich von der Einführung neuer Produktionsprozesse ab.

Wachsende Materialbestände machen es schwierig, Stoffkreisläufe zu schließen.

Empa und Elantas haben einen flammhemmenden und recycelbaren Faserverbundwerkstoff für den Innenausbau von Flugzeugen und Zügen entwickelt.

Trimet nimmt in Hamm einen neuen Standort zur Sortierung und Aufbereitung von Aluminium-schrotten mit 40.000 Tonnen Jahreskapazität in Betrieb.

Knettenbrech + Gurdulic übernimmt ab Januar 2027 die Sammlung von Leichtverpackungen und die Gelben Tonnen im Münchner Osten.

Die Heinz Gruppe übernimmt Schallmoser-Entsorgung in Unterhaching. Standort und bisherige Ausrichtung sollen erhalten bleiben.

Die Diskussion um Rezyklate in der Industrie dreht sich häufig um die Kosten pro Kilogramm. Dieser Blickwinkel greift oft zu kurz in der Gesamtkostenrechnung.

ZSVR und Umweltbundesamt haben den Mindeststandard 2026 veröffentlicht. Er konkretisiert die Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen.

Eine Studie zeigt wirtschaftliche Schwächen im europäischen Batterierecycling und untersucht Ansätze für tragfähige Kreisläufe.

Der Entwurf zur EBV-Novelle soll den Vollzug erleichtern. Beim Abfallende für mineralische Ersatzbaustoffe sieht der DA weiteren Regelungsbedarf.

Mit der neuen Ökodesign-Verordnung will die Europäische Union nachhaltige Produkte zum Standard machen.

Für den Herbst hat die Europäische Kommission den Circular Economy Act angekündigt. Durch eine Reihe von Publikationen bekommt das Gesetz klarere Konturen.

Viele Technologien und Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft haben die Pilotphase hinter sich, doch ihre Skalierung scheitert häufig an regulatorischer Fragmentierung, schwachen Märkten für Sekundärrohstoffe und fehlender Dateninteroperabilität.

Technisch sind viele Voraussetzungen für eine europäische Kreislaufwirtschaft vorhanden. Regulierung, Nachfrage und Infrastruktur bremsen das Vorhaben, diese Prozesse zu skalieren.

Die sogenannten Seltenen Erden spielen für immer mehr Anwendungen eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt dabei aber über keine eigenen Vorkommen und ist auf Importe angewiesen.

Das Projekt Sherlock entwickelt Methoden zur Charakterisierung von Schwarzmasse und zur gezielten Steuerung nachgelagerter Recyclingprozesse.

Die Transformation zur Klimaneutralität weitet anthropogene Kohlenstoffflüsse deutlich aus und differenziert sie.

Das Ziel der Klimaneutralität, das vor allem den Energie- und Mobilitätssektor betrifft, führt zu einer stei-genden Nachfrage nach Batterien.

Das HZDR-Spin-off Siderogain gewinnt mit Biomolekülen kritische Metalle wie Gallium, Indium und Germanium aus Prozessabwässern zurück.

Neue Recyclingquoten und Rezyklatvorgaben verändern den Kunststoffmarkt in Lateinamerika. Recupac reagiert mit neuen Kapazitäten in Chile.

Die Nachhaltigkeitstransformation ist in vielen Unternehmen längst strukturell verankert. Doch der Fortschritt gerät zunehmend unter Druck.